Samstag, 1. Dezember 2012

DIY-Adventskalender

 
 

Jetzt kann ich ihn ja zeigen, den Adventskalender, den ich für die liebe Zahnfee gemacht hab.
Von langer Hand geplant (seit Juni, jawohl!), am Ende dann doch irgendwie ins Trudeln geraten und erst in den letzten Tagen fertig geworden, hab ich ihn heute pünktlich überreichen können.
Die Papiertüten hab ich beim Möbelschweden gekauft, mit Kleinigkeiten gefüllt, oben einmal umgeschlagen, an der Nähmaschine zugenäht und dabei rote, mit Zahlen bestempelte Papierfähnchen mit eingefasst.
Gaaanz einfach und superschnell gemacht. (Wenn man sich nicht immer so mit der Zeit verheddert im Alltagstrubel, wie es mir andauernd passiert...)
Ist jetzt nicht der Ober-Burner-Adventskalender, aber so eine Armee an Julenissen im Haus hat doch auch was für sich, oder?

Liebe Grüße,
 
Andrea

Freitag, 30. November 2012

Neulich...

...pappte an einem Laternenmast ein Zettel, auf dem stand:

"Wer wenig hat, ist arm.
Wer wenig braucht, ist reich." 

Verfasser unbekannt.

Irgendwie wahr und grade in der Vorweihnachtszeit etwas, über das man ruhig mal nachdenken sollte. Finde ich.

Montag, 26. November 2012

Geschafft...

 
Puhhh!
Am Wochenende den letzten Namens-Kissen-Auftrag erledigt.
Das war's dann für dieses Jahr mit individuellen Wünschen zu Weihnachten.
Ich bin sooo froh, das von meiner To-Do-Liste streichen zu können.
Da ich ja nur an den Wochenenden nähen kann und jetzt schon die vier langen Adventssamstage vor der Tür stehen und noch ein verkaufsoffener Sonntag dazu, möchte ich in der Vorweihnachtszeit die wenigen freien Stunden zuhause auch mal für mich haben.
Tee oder Glühwein trinken, Plätzchen backen und knabbern, bei Kerzenlicht relaxen...hachz!
Das Kissen auf dem Foto ist für meinen Geschmack viiieeel zu unbunt, aber derjenige, der es geschenkt bekommt ist ein Ur-Allgäuer und schon über 80 Jahre alt. Da muss man sich mit dem Colour-Blocking etwas zurückhalten...;) Ich konnte es mir aber trotzdem nicht verkneifen, ein Brezel-Webband dran zu nähen, hi, hi!
 
 
Paßt scho'!
 
Habt's eine schöne Woche, alle miteinand!
Pfüat euch!
 
Andrea 

Dienstag, 20. November 2012

Klamotten-Terror

Ich weiß ja nicht, wie das bei euch so ist, aber beim Klamottenkauf will ich meine Ruhe haben. Ein kurzes Nicken oder ein freundlicher Gruß am Eingangsbereich des Ladens reicht mir völlig. Danach will ich mich alleine durchwühlen, will alleine nach meiner Größe suchen, alleine die richtige Farbe auswählen, ALLEINE in die Kabine gehen und anprobieren.
Allein, allein, allein!

Aus diesem Grund gehe ich äußerst ungern und nur im Notfall und sehr selten in einen bestimmten Laden hier in der Stadt.

Dort gibt es unglaublich viele Verkäuferinnen.
Die warten, lauern, wählen einen als Opfer aus, schnappen zu und lassen nicht mehr los.
Da hilft kein freundliches "Ich komme allein zurecht!", kein böser Blick, kein Ablenkungsmanöver, keine Flucht durch den ganzen Laden... nichts!

Heute. Jeansnotfall. Wenig Zeit. Also rein in den besagten Laden.

Verkäuferin #1 am Eingang: "Guten Tag!"
Verkäuferin #2 bei den Jeans: "Guten Tag! Kann ich Ihnen helfen?"
Frau Buchhändlerin: "Danke. Ich schau' mich erst mal um."

30 Sekunden vergehen.

Verkäuferin #3: "Sie sagen bescheid, wenn Sie Hilfe brauchen?!?"

1 Minute vergeht.

Verkäuferin #2: "Welche Größe suchen Sie denn?"
Frau Buchhändlerin: "Kommt auf den Hersteller an."

Ein Satz zu viel. Das ist ihr Stichwort. Mist. Und es geht los:

"Was haben Sie sich denn da ausgesucht? Aahhh! Bootcut! Schau'n Sie mal hier. Da hätten wir noch von XY ein gaaaanz tolles Modell. Und die hier von YZ ein suuuper Schnitt und die Faaaabe! Toll! Röhre ist sicher nix für Sie!?" (Abschätziger Blick auf meine Figur.)

Ich flüchte in die Kabine und probiere die Hosen an. (Nur eine davon hab ich mir selbst ausgesucht!)

2 Minuten vergehen, dann raschelt es am Vorhang.

Verkäuferin #2: "Naaa? Wie sieht's aus? Alles in Ordnung?"

Raschel, raschel, raschel.

Grrr!

Ich entscheide mich für die Jeans, die ich mir selbst ausgesucht hab, packe die anderen auf einen Stapel, springe wieder in meine eigene Hose (bevor sie womöglich noch den Vorhang aufreißt und ich zur Belustigung sämtlicher Verkäuferinnen und Kunden mit in Herzchen-Socken steckenden weißen Käsebeinen dastehe), raffe meine Sachen zusammen und...

Ja, wer jetzt denkt, man kann einfach so zur Kasse gehen und bezahlen... Von wegen!
Verkäuferin #2 schnappt sich die Hose ("Die soll's sein?"), reißt einen Schnipsel Papier ab, kritzelt ihr Kürzel darauf, drückt mir den Schnipsel in die Hand und entschwindet mit der Hose in Richtung Kasse ("Die Jeans liegt dann an der Kasse für Sie bereit! Flöhöt!")

Äh, ja, danke.

Ich glaube, die bekommen noch Provision. Ansonsten kann ich mir dieses Verhalten nicht erklären.

Sonntag, 11. November 2012

Hicks!

Passend zum heutigen Datum


hieraus


und daraus


 ein Schnäpsken angesetzt.

Das eigentliche Rezept:

750 Gramm Schlehen
300 Gramm weißer Kandis
2 Zimtstangen
1 Flasche Korn

Ich hab bloß 320 Gramm Schlehen mit Müh' und Not sammeln können. Alle anderen Angaben hab ich einfach trotzdem so übernommen...;)
Ob's was geworden ist, werde ich euch in zwei bis drei Monaten berichten. So lange muss das Schnäpsken nämlich mindestens durchziehen. Besser noch länger.

Einen schönen Sonntag noch,

Andrea

PS: Für alle die nicht in den Karnevalshochburgen wohnen und sich fragen...hä?...was is' jetzt am 11.11. so besonderes dran...? Na, die Session ist eröffnet! Hicks!

Donnerstag, 8. November 2012

Lichterfest?

Pffft! Nix da!
Hier wird noch ordentlich Sankt Martin gefeiert! Mit allem Zipp und Zapp... Martinsfeuer, Martinslieder und Kapelle, Laternen, überragenden schauspielerischen Leistungen beim Nachspielen der berühmten Mantelszene. Toll! (Auch wenn Sankt Martin ohne Pferd um das Feuer galoppieren musste, gnihihi...)



Die Fenster der Häuser ringsum sind mit Lichtern und Kerzen geschmückt, und jetzt bin ich mal gespannt, ob auch noch wer singen kommt.
Süßkram steht jedenfalls an der Türe bereit.

Schön isses. Hier. Im neuen Wohnviertel.

Liebe Grüße, Andrea 

Samstag, 27. Oktober 2012

Was für eine Überraschung!

Einfach nur mal so ein prall gefülltes Paket zu bekommen, ist schon was ganz Besonderes.
Ich schick' mir ja quasi öfter selber mal was, aber dann hab ich bloß irgendwo was bestellt und selbst bezahlt, und das ist irgendwie nicht dasselbe wie ein richtig, echtes, unerwartetes Überraschungspaket.

Wollt ihr mal sehen, was drin war?

Eine Mütze für meinen Dickschädel:

 
 Selbst gestrickt von der lieben Zahnfee, die weiß, dass Petrol meine Lieblingsfarbe ist (hab ja auch bloß zwölfzigtausendmal erwähnt, dass ich bitte, bitte gerne eine Mütze in Petrol hätte!) und nicht verantworten kann, dass ich mir beim Gassi-Gehen die Ohren abfriere.
Sooo schööön!

Schnicki-Schnacki-Mädelskram und Eingemachtes:

  
 Auf dem Eulen-Tablett werde ich meine Tasse Tee ins Nähzimmer tragen, wenn Herr Buchhändler mich aus dem Wohnzimmer schmeißt, weil er Fußball gucken will ich was zu nähen hab!

Dann noch ein bisschen Hüftgold (wo ist das eigentlich abgeblieben?) und dies hier:


Menno! Hat den Transport leider nicht überlebt!
GrummelgrummelblöderPaketzustellergrummelgrummel!

Dass die Zahnfee einen Dealer hat für ultragünstiges Vichy-Karo-Geschenkband beweist dieses Foto:

  
Zwölfzigtrillionen Meter!

Hachz!

Liebe Zahnfee!
Dankeschöndankeschöndankeschöndankeschön!
Natürlich auch an die Allgäuerin, aber die liest ja hier nicht heimlich mit.

Liebste Grüße, Andrea