Samstag, 16. Februar 2013

Getagged...

...von Melanie von Sitzt. Wackelt. Und hat Luft.

Was ich nun tun muss?

11 Dinge über mich erzählen.
11 Fragen beantworten.
11 Fragen an 11 Blogger mit weniger als 200 Lesern stellen.

Also los...

11 Dinge über mich:

1. Ich bin umerzogener Linkshänder und habe mit vielen Alltagsdingen deshalb Probleme.
2. Wenn ich stricke, kommt am Ende eine Ritterrüstung dabei  heraus. Daher lasse ich es lieber bleiben.
3. Ich habe schon als Kind Kaffee getrunken. Ein Morgen ohne Kaffee ist wie kalter Entzug.
4. Ich wollte immer einen Buchladen haben, der so aussieht, wie der von Meg Ryan in "E-Mail für dich".
5. Ich habe erst mit knapp 30 meinen Führerschein gemacht. In einer Frauenfahrschule.
6. Ich lese Zeitschriften ganz oft von hinten nach vorne.
7. Ich stehe mir viel zu oft selbst im Weg und komme deshalb nie richtig von der Stelle.
8. Ich höre Hörbücher, um besser einschlafen zu können.
9. Ich bin nicht wirklich gläubig, aber ich zünde öfter mal eine Kerze in der Kirche an, um das Schicksal gnädig zu stimmen.
10. Seit ich Herrn Buchhändler kenne, weiß ich was "Abseits" bedeutet und kann erklären, was ein "Hattrick" ist.
11. Ich kann die Wohnung nicht verlassen, ohne 20x zu gucken, ob Herd, Bügeleisen, Kaffeemaschine, etc. auch wirklich aus sind.

11 Fragen an mich:

1. Was ist dein liebstes Hobby?
Nähen.
2. Deine größte Schwäche?
Mein Mangel an Selbstvertrauen.
3. Dein Liebling der Woche?
Fünf Freunde auf DVD. Das Original aus den 70ern.
4. Worin bist du "typisch Frau"?
Ich glaube, wenn ich eins nicht bin, dann "typisch Frau".
5. Deine Lieblingsmusik?
Ich bin nicht so ein Musik-Freak. Aber mir fällt immer wieder auf, dass ich wirklich jeden Song von Michael Jackson mag.
6. Lieblingszahl und warum?
7 und keine Ahnung.
7. Mit welchem Programm bearbeitest du deine Bilder?
Ich bearbeite meine Bilder nicht.
8. Dein liebster Blog?
Och...
9. Dein Lieblingsgetränk?
Auch wenn ich kaffeesüchtig bin..., aber ein eiskaltes Radler im Sommer..., jam!
10. Wo kaufst du im Internet am liebsten ein?
Dawanda.
11. Welche Frage würdest du dir stellen?
Wann wirst du dir endlich einen vernünftigen Klamotten-Stil zulegen? (Ich arbeite seit 40 Jahren daran...;))

Tja, und weil ich auf Anhieb gar keine 11 Blogs mit weniger als 200 Lesern zusammen bringe, hab ich mir überlegt, dass ich euch einfach 11 Fragen stelle, und wenn ihr mögt und hier lest, nehmt sie doch mit und beantwortet sie auf eurem Blog. (Und sagt mir bescheid, damit ich eure Antworten lesen kann...)

1. Was ist dein absolutes Lieblingsbuch?
2. E-Book oder Papier?
3. Was bringt dich so richtig auf die Palme?
4. Apropos Palme... Welche drei Dinge müssen unbedingt mit auf die einsame Insel?
5. Dein größter Fehlkauf in letzter Zeit?
6. Und das schönste Schnäppchen?
7. Ein Leben ohne Handy... Alptraum oder vorstellbar?
8. Wenn du eine Zeitmaschine hättest, in welche Zeit würdest du reisen?
9. Und im Urlaub... Meer oder Berge?
10. Was machst du lieber? Kochen oder backen?
11. Dein nächstes Projekt?

So, habt viel Spaß und ein schönes Wochenende,

Andrea

Montag, 11. Februar 2013

Nachtrag...

...zum letzten Post:

Grade kamen Herr Buchhändler und ich vom Hundespaziergang zurück und haben gesehen, dass ein Tierschutzverein den Hund abgeholt hat.
Herr Buchhändler meint, es könnte doch sein, dass der alte Mann durch mein Gespräch mit ihm vielleicht wach geworden ist und selbst um Hilfe gebeten hat. Er findet, dass das schon ein großer Zufall ist, dass ausgerechnet drei Tage nachdem ich den Mann angesprochen hab, der Hund abgeholt wird.
Es stand nämlich auf dem Auto, das den Hund mitgenommen hat, nicht der Name von einem unserer beiden städtischen Tierheime, die z. B. für Beschlagnahmungen zuständig sind, sondern eine private Tierschutzorganisation hier aus der Gegend.
Hoffentlich kann man dem Hund noch helfen. Ich werde mal die Internetseite des Vereins im Auge behalten. Vielleicht ist da ja die nächste Zeit was zu lesen.

Ob der alte Mann sich allerdings auch helfen lässt? Und wie er das verkraftet ohne seinen Hund?

Mir sind eben vor Erleichterung die Tränen gekullert.

...

Samstag, 9. Februar 2013

Und jetzt?

Gestern hab ich ihn angesprochen. Den alten Mann, der in der Nachbarschaft wohnt, in einem kleinen, heruntergekommenen Hexenhäuschen.
Wenn man dran vorbei läuft, besser nicht tief einatmen, denn es duftet nicht gerade nach Rosen und Lavendel.
Der alte Mann hat einen Hund. Eine Art Schäferhund.
Als wir vor einem Jahr hierher gezogen sind, sah der Hund noch einigermaßen gepflegt aus.
Inzwischen ist er fast völlig kahl, total abgemagert, die Haut ist faltig und scheint wie verrückt zu jucken, denn das Tier versucht sich ständig zu kratzen.
Als ich gestern mit unserem Hund raus musste, hab ich ihn am Straßenrand stehen sehen und all meinen Mut zusammen genommen.
Hab ihn gefragt, was mit ihm und seinem Hund los ist, ob der Hund genug zu fressen bekommt.
Er versicherte mir, dass es nicht am Futter liegt, dass der Hund so aussieht, sondern daran, dass seine Nachbarn illegal mit Gas heizen und die Abgase in sein Haus leiten würden. Quasi ihn und seinen Hund vergiften. Angeblich sei die ganze Geschichte beim Anwalt und vor Gericht und so weiter.
Aber ganz ehrlich? Der Mann sieht nicht aus, als könnte er sich einen Anwalt leisten.
Als ich ihn fragte, ob er mit dem Hund mal beim Tierarzt war, sagte er, dass dieser angeblich nichts mehr tun könne, aber ich bezweifle, dass ein Tierarzt einen Hund in dem Zustand einfach so wieder nach Hause schicken würde.
Tja, und jetzt? Was soll ich tun? Weiter mit ansehen, wie der Hund da vor sich hin vegetiert?
So verrückt, wie das klingt, aber ich vermute, dass der Hund das einzige ist, was den Mann noch aufrecht hält.
Ich würde gerne helfen, weiß aber nicht wie. Und ich scheue mich davor, die Polizei zu rufen oder das Veterinäramt.

Was mich wundert und vor allem ärgert ist, dass die unmittelbaren Nachbarn, die ebenfalls Hunde haben, das Elend einfach so mit ansehen.

Ich bin wirklich ratlos, was ich tun soll.
Vielleicht spreche ich erst mal mit unserer Tierärztin.

:(
 

Freitag, 25. Januar 2013

Glück gehabt...

Wenn man im vollen Arbeitseifer so schwungvoll mit dem Brieföffner rumfuchtelt hantiert, dass man sich einen fetten Kratzer auf einem Brillenglas einfängt und dieser völlig unnötige Spaß jetzt 150,- Euro kostet, kann man ja eigentlich noch froh sein, dass man überhaupt eine Brille auf der Nase sitzen hatte...

Ich vermute, ein Glasauge ist teurer, oder?

Schönes Wochenende!

Und immer gut aufpassen mit spitzen und scharfen Gegenständen...;)

Sonntag, 6. Januar 2013

Dankeschön...

...an euch da draußen!
Danke für eure netten Worte zu meinem Post von gestern.

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was gestern lesermengenmäßig hier los war. Für meine bescheidenen Blogverhältnisse bin ich geradezu überrannt worden.

Für mich ist das auf jeden Fall ein untrügliches Zeichen dafür, ein Thema angesprochen zu haben, das bei vielen von euch zum Alltag gehört. Und ich war mir zuerst gar nicht sicher, ob ich den Post überhaupt veröffentlichen soll.

Aber ich hatte beim Schreiben noch die Worte von Conny vor Augen, die zu einem anderen Thema mal sinngemäß gesagt hat:

"Nur weil man näht, bastelt, kocht, dekoriert und so weiter, ist das Leben ja kein Ponyhof."

 Hier jetzt aber noch was für die gute Laune, die wir uns ja schließlich nicht verderben lassen wollen, oder...;)?


Viel Spaß!

Samstag, 5. Januar 2013

Grrr!

Kennt ihr das? Dieses Verzweifeln darüber, wie Menschen so sind?
Und ich meine jetzt nicht die großen Dinge, die in der Welt passieren. Was Menschen anderen Menschen antun, oder Tieren oder der Natur. Dinge, die man oft fassungslos zur Kenntnis nimmt.

Ich rede über die vielen, kleinen Hässlichkeiten, wie sie gleich vor der eigenen Haustür passieren, auf dem Weg zur Arbeit, im Job, etc.
 
Wie geht ihr damit um? Macht euch das noch traurig oder ist das etwas, das man eh' nicht ändern kann und deshalb hinnimmt?
 
Wie ich darauf komme?
 
Im Grunde ist es eine Kleinigkeit, die mich vorgestern aus der Fassung und dann zum Nachdenken gebracht hat.
 
Draußen vor unserem Laden haben wir eine kleine Bank stehen, auf der wir je nach Jahreszeit Dinge dekorieren, damit unser Lädchen auch von draußen nett und einladend aussieht.
Unter anderem steht stand dort auch eine schöne Shabby-Laterne, in der eine dicke Kerze brennt brannte.

Geklaut. Inklusive brennender (!) Kerze.

Ich stelle mir jetzt mal vor, wie der- oder diejenige das Ding nach Hause trägt (wenn überhaupt und es nicht nach 500 Metern stehen lässt, weil es dann doch ein bisschen lästig ist, damit durch die Stadt zu laufen), zuhause einen schönen Platz dafür sucht, eine Kerze reinstellt, etc.
Kann man sich dann daran erfreuen? Obwohl man ganz genau weiß, es ist geklaut?

Mich nervt es, dass so viele Menschen nur an sich denken.

Ich will auf der Straße in meinem fetten Auto der Erste sein! (Mir doch scheiß egal, ob die Ampel schon rot ist und Kinder an der Straße stehen und warten.)

Ich entsorge den Karton meines neuen "Was-auch-immer" im Altpapier, ohne ihn klein zu falten, auch wenn die Tonne dann voll ist! (Mir doch scheiß egal, dass der nächste wildfremde Pappe klein falten darf, um seinen eigenen Müll noch unterzubringen.)

Ich will pünktlich nach Hause gehen! (Mir doch scheiß egal, wenn meine Kollegen noch so viel zu tun haben, dass sie nicht wissen, wo ihnen der Kopf steht.)

Ich will in der U-Bahn rauchen, obwohl es verboten ist! Ich schmeiße meinen Dreck auf die Straße, obwohl in drei Metern Entfernung ein Mülleimer steht! Ich komme beim Bäcker gefälligst zuerst an die Reihe, obwohl andere schon viel länger warten!

Ich! Ich! Ich!

Wenn nur jeder einzelne ein bißchen mehr an andere denken und aufhören würde sich selbst ins Zentrum des Universums zu stellen, wie würde unsere Welt dann aussehen?

Montag, 31. Dezember 2012

Tschüss, altes Jahr!


Nur noch wenige Stunden, dann ist es da, das neue Jahr! 

2013!

 Kommt gut rein, rutscht gut rüber oder habt einen guten Übergang (so sagt man da, wo Herr Buchhändler her kommt - ein bisschen morbide, oder?), auf dass alle eure Wünsche und Sehnsüchte in Erfüllung gehen.

Wir lesen uns dann nächstes Jahr wieder...;)

Andrea