Donnerstag, 26. August 2010

Haben Sie sich...

... eigentlich schon mal gefragt, wer Ihnen nachts die Haare zersauselt oder woher die Falten und Rillen auf Ihrer Haut kommen, wenn Sie morgens aus dem Bett klettern?
Für die zauseligen Haare ist der "Aufmkopp" zuständig und die Rillen fährt Ihnen der "Pürzelschubs" in die Haut.
Wie, Sie glauben mir nicht? Doch, wirklich!
Alles wahr!


Das und andere Kuriositäten kann man alles in diesem wunderbaren Buch nachlesen.
Nicht nur für Ki
nder ein Spaß! Und vielleicht schauen Sie sich in Ihrem Schlafzimmer ja mal etwas genauer um und finden das eine oder andere Schlafzimmertierchen...;-)



Demnächst wieder mehr von mir.

Liebe Grüße,

Ihre Frau Buchhändlerin

Dienstag, 27. Juli 2010

Wünsche...



...erfülle ich inzwischen ja auch ganz gerne. Zumindest insoweit, wie es meine Nähkünste zulassen.

Diesmal war ein Kissen mit Namens-Applikation gewünscht. Und weil ich außer des Namens keine weiteren Vorgaben hatte, hab ich einen Karostoff in kräftigem Türkis vernäht und dazu ein Fitzelchen von meinem heißgeliebten Eulenstoff geopfert.

Und puuhh, Glück gehabt, das Kissen gefällt.

Den Namen hatte ich übrigens vorher noch nie gehört. Aber eine heiße Namensdiskussion hatten wir ja bereits an anderer Stelle schon mal...;-)

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So, schon bin ich wieder in der Versenkung verschwunden.

Liebste Dienstagsgrüße,

Ihre Frau Buchhändlerin


Montag, 19. Juli 2010

Kurze Zwischenmeldung...

Ein bisschen ruhig ist es gewesen, hier auf meinem Blog, die letzten Wochen. Leider musste die Zeit, die momentan eh knapp bemessen ist, dann auch für andere Dinge herhalten. Und einige kleinere und größere Unglücke und Katastrophen hat es auch gegeben im Buchhändlerinnenalltag.

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Auch wenn ich nur hier und da mal einen kleinen Kommentar hinterlasse... seien Sie versichert, ich lese fleißigst, was sich so auf Ihren Blogs tut, und ich habe ein kleines Ritual jeden Morgen:

Wenn ich meinen Laden aufschließe, das Licht anmache, meine "Olivia & Fifi-Tasche" auf den Schreibtisch stelle (Hoppetosse, Frau Nicht-Schmitt. Ich hoffe, das sagt Ihnen was. Kaiser-Wilhelm-Ring, direkt neben der Spaßkasse) und dann unter den Tisch klettere, um den Strom für meinen Rechner anzuknipsen, dann habe ich ein kleines Zeitfenster (vielleicht fünf Minuten), in dem ich durchs Internet brausen kann und so viele neue Blogeinträge lese, wie es mein Zeitfenster eben zuläßt. Und wehe, es stört mich jemand dabei! Nach diesen fünf Minuten hab ich dann leider keinen Zugriff mehr auf's Internet. Zumindest nicht an diesem Rechner, den ich aber eh bloß zum Rechnungen schreiben brauche. E-Mails kommen durch und gehen raus, komischerweise. Falls jemand zufällig weiß, woran das liegen könnte, wäre ich diesbezüglich auch ganz dankbar für einen guten Tipp.

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Wahrscheinlich wird es auch weiterhin die nächsten Wochen etwas ruhiger hier zugehen, denn bei uns haben die Ferien begonnen und das heißt für fleißige Buchhändler/innen... SCHULBÜCHER... uähhh! Mir graust es jetzt schon davor.
Palettenweise verarbeitet man die, packt sie um, ein und zusammen, karrt sie in der letzten Ferienwoche in die Schulen, wartet bange Tage ob der Anrufe, die da kommen:

"Da fehlen 50 Stück!" (Die dann im Lastenaufzug der Schule auftauchen.)
"Sie haben die falschen Bücher geliefert!" (Genau die, mit der Nummer, die bestellt waren.)
"Ich hab versehentlich 150 mal 3. Klasse statt 4. Klasse bestellt. Kann ich die zurückgeben?" (Aaaahhh!!!)

Sagte ich schon, wie sehr ich das Schulbuchgeschäft liebe?

Bis ganz bald, Ihre Frau Buchhändlerin

Mittwoch, 30. Juni 2010

Noch mal...

...richtig Glück gehabt!

Frau Buchhändlerin und ihre Mittwochsaushilfe sitzen grade gemütlich zu Tisch, da kommt ein Mann in den Laden. Noch ziemlich jung, kurze Hose (kein Wunder bei dem Wetter), Sonnenbrille auf der Nase, halt eigentlich ganz normal.
Zielstrebig greift er zu einer Pappausgabe "Hopp, hopp, hopp, Pferdchen , lauf Galopp" - Kinderlieder für die Kleinsten.
Noch immer nicht wirklich ungewöhnlich.
Dann reicht er einen 100-Euro-Schein über die Theke und Frau Buchhändlerin denkt:
"Ach komm! Der will nur seinen Schein wechseln."
Als der Schein klein gemacht ist, behauptet er, seine Mutter (!) sagt, das Buch kostet nur 1 Euro (!!!), weshalb er dann doch nichs kaufen, sondern statt dessen lieber seinen 100-Euro-Schein zurück haben will.
Während der Diskussion und der Wechselei lässt er dann auffällig unauffällig 50 Euro in der linken Hand verschwinden, in der Hoffnung, ich reiche ihm seinen Hunderter und merke nicht, dass ich selber jetzt nur noch 50 Euro hab.
Aber nicht mit mir, sag ich da bloß! Nicht mit mir!
Als die Mittwochskollegin zur Unterstützung dazu kommt und ich mein Geld zurückfordere, sieht er seine Mission als gescheitert an und flüchtet.
Sauerei, das!
Was macht man in so einer Situation? Ruft man da die Polizei? Ich hab's jetzt nicht gemacht, weil, es ist ja nichts passiert, aber sollte man nicht doch...?

Nachdenkliche Grüße

von Ihrer Frau Buchhändlerin


Sonntag, 27. Juni 2010

Nur für echte Mädchen...







...und sie gehört mir, mir, mir!

Ein Geschenk von Herrn Buchhändler, der meinen wehmütigen Blick wohl nicht länger ertragen konnte, als ich eigentlich von der Post kam und ihm erzählte, was für eine schnuckelige, herzallerliebste "Ohne-sie-kann-ich-nicht-leben"-Tasche ich in einem Laden entdeckt hatte. Normalerweise geht Herr Buchhändler lieber selbst zur Post, weil eben dieser Laden auf dem Weg liegt und Herr Buchhändler weiß, dass ich nicht einfach so daran vorbei gehen kann.

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Unten im Hof finden grade die Vorbereitungen für das hier übliche Private-Public-Viewing statt. Immer wenn Jogis Mannschaft spielt, rotten sich unsere Nachbarn zusammen, bauen im Hof ein Zelt auf, stellen den Fernseher auf und das Bier kalt, schmeißen den Grill an und tröten sich mit ihren Vuvuzelas schon mal in Stimmung.

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Ich geh' mich jetzt erst mal wieder in meinem Mini-Schwimmbecken fußmäßig abkühlen... zisch... und dann verkrümel ich mich ins Mädchenzimmer, wo Fußball verboten ist!

Herzliche Sommersonnengrüße,

Ihre Frau Buchhändlerin

Samstag, 19. Juni 2010

Puuuh...


...geschafft!
Meine Mutter hat heute Geburtstag und wird runde 70 Jahre alt, und die Zahnfee, Herr Buchhändler und ich haben ihr eine Reise geschenkt:
Hierhin
Und gestern schon hätte sie dort ankommen sollen. Aber nach nur 120 Kilometern war ihre Reise dann erst mal beendet. Zug verpasst. Und Zug verpasst heißt Fähre verpasst.
Aber meine Mutter wäre ja nicht meine Mutter, wenn sie nicht innerhalb weniger Minuten einen neuen Plan im Gepäck hätte:
Zug umgebucht und einen Zwischenstopp bei ihren Töchtern eingelegt.
Dazu muss man wissen, dass meine Mutter seit einigen Jahren rund 600 Kilometer entfernt lebt und ihren Ruhestand in Bayern genießt.
So, und heute Mittag hab ich sie dann zum Zug gebracht. Und eben hat sie angerufen, dass sie heil angekommen ist. Puuuh!
Man macht sich ja doch Gedanken, weil, so ganz ein junger Hüpfer ist sie ja nu' nicht mehr.

Liebe Mama!
Hab ganz doll viel Spaß auf deinem Töwerland.
Wir haben dich alle lieb, weil du die allerbeste Mama bist, die man sich nur wünschen kann.

Und Ihnen allen ein wunderschönes, wenn auch kaltes und verregnetes Wochenende.

Es grüßt ganz herzlich,

Ihre Frau Buchhändlerin

Dienstag, 15. Juni 2010

Rosenduft und Duftrosen





Halten Sie Ihre Nase mal ganz nah an den Bildschirm... Können Sie den Duft dieser Rose erahnen?
Ich habe wirklich seltenst eine Rose besessen, die so intensiv geduftet hat. Man hofft beim Kauf ja immer, dass man eine Duftrose erwischt hat, aber meistens ist die Enttäuschung dann groß, wenn die ersten Blüten aufgehen, man die Nase rein hält und... nichts.
Kurz bevor die Blüten dann ihre Blätter verlieren, schneide ich sie ab und stelle sie in Schälchen verteilt ins Schlafzimmer (=Mädchenzimmer während der Fußball-WM und auch sonst eigentlich ;-)) und dann duften sie noch einige Tage schön vor sich hin. Omamäßig werden viele sicher denken, aber mir gefällt's. Und ich hoffe nach jedem Winter, dass die Rose keinen Pips abbekommen hat und bin erst beruhigt, wenn die ersten Blätter sprießen.

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Frau Buchhändlerin wäre ja nicht Frau Buchhändlerin, wenn sie nicht ab und zu etwas aus ihrem Alltag erzählen würde.

Neulich bei mir im Laden.
Ein (noch recht) junger Mann möchte ein Buch von John Niven.
Ich sage: "Niven wie David Niven?"
Er sagt. "Keine Ahnung, kenne ich nicht. Wer ist das denn?"
Ich sage: "Ein Schauspieler. Ist aber weit vor Ihrer Zeit."
Und fühle mich irgendwie furchtbar alt, obwohl David Niven eigentlich auch weit vor meiner Zeit ist. Seufz...

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Genießen Sie den Abend.

Liebe Grüße,

Ihre Frau Buchhändlerin