Donnerstag, 23. September 2010

Es gibt Menschen...

...denen ist

- das Blau des neuen Stempelkissens zu blau

- der Glitzer auf den schönen Postkarten zu glitzerig

- das Kleingeld, das manche Kunden bringen, zu klein

...und überhaupt. Immer was zu meckern.

Wohlgemerkt, ich rede hier nicht über die Kunden!

Hier wirkt grade noch mein Mittwochsblues nach. 'Schuldigung.

Ihre Frau Buchhändlerin

Mittwoch, 22. September 2010

Reise in die Siebziger...




Nicht, dass Sie denken, mit Ihrem Bildschirm stimmt was nicht.
Oder meine Kamera muss in Reparatur wegen der enormen Orangestichigkeit.
Nö, nö, das sind Originalfarben. Jawohl.

Eine Nachbarin, die weiß, dass ich nähe und ein bisschen häkel, brachte mir gestern ein Handarbeitsheft vorbei , das sie im Keller beim Aufräumen gefunden hatte. Und ich fühlte mich auf wunderbare Weise in meine Kindheit versetzt.

Erinnerungen an kratzige Rollkragenpullover aus 100% Polyesteracryl und Hemden mit spitzen Kragen wurden wach. Seufz.

Trotzdem irgendwie niedlich, oder?

Und heute findet man solche Motive auf ganz vielen Stoffen wieder.



Sehen Sie mal... das Datum:




Nacharbeiten möchte ich jetzt nicht wirklich was davon. Aber die kleine Reise in die Vergangenheit war irgendwie ganz schön.

Seien Sie lieb gegrüßt.

Ihre Frau Buchhändlerin

Montag, 20. September 2010

Piraterig genug?

Bei diesem Kissen hatte ich die schwierige Aufgabe, sieben Buchstaben auf 25x35 cm unterzukriegen, ohne dass es all zu gequetscht aussieht.

Da das Kinderzimmer, in das das Kissen mit einziehen soll, piratenmäßig dekoriert ist, hätte ich eigentlich gerne noch irgendwas in der Richtung appliziert, was vom Platz her aber absolut nicht machbar war.
Und Webband mit Totenköpfen finde ich bei Babys immer irgendwie nicht so passend.

Als ich Herrn Buchhändler, der in diesem Bereich oft als mein Berater herhalten muss, fragte, wie er wohl dieses Problem lösen würde, sagte er:

"Wieso, das ist doch schon piraterig genug!"

Na denn!

Eine schöne Woche wünscht Ihnen

Ihre Frau Buchhändlerin

Sonntag, 19. September 2010

Obwohl...



... es momentan so viel zu entdecken gibt in der Natur... Kastanien, Hagebutten, Blätter in allen Farben, die der Herbst so hergibt... ist meine Stimmung momentan eher am Boden. Und der Tag gestern hat auch nicht eben dazu beigetragen, dass sich daran etwas ändert.

***

Ein Jahr ist es nun schon her, dass wir ohne unsere vier Pfoten durch's Leben gehen und manchmal fragen wir uns, ob wir nicht doch wieder einen Hund aus dem Tierheim holen und ihm ein schönes Zuhause geben sollen.
Gestern sind Herr Buchhändler, die Zahnfee und ich dann zu einem unserer städtischen Tierheime gefahren...
Herr Buchhändler und ich... natürlich auf der Suche nach einem Hund.
Die Zahnfee auf der Suche nach einem Meerschwein, das ihrem verwaisten Böckchen, Gesellschaft leisten kann.
Wir sind natürlich nicht in der Erwartung hin gefahren: aussuchen, einpacken, nach Hause fahren.
Sehr wohl haben wir uns jedoch erhofft, beraten zu werden, auf Ohren zu treffen, die auch mal zuhören können, Hilfe bei einem etwas kniffligen Vergesellschaftungsproblem zu bekommen.
Statt dessen: militante Ansagen, unsensible Ratschläge und insgesamt das Gefühl zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein.
Sie werden zu Recht sagen, die Mitarbeiter in so einem Tierheim erleben viel, sehen viel Elend, müssen sich viel anhören. Alles richtig. Und ich bin die letzte, die dafür kein Verständnis hat, Aber müssen solche Leute nicht auch differenzieren können? Oder geht einem das verloren, wenn man tagtäglich damit zu tun hat?
Oder... Fehler bei sich selber suchen und nicht so empfindlich sein?

***

Nachdenkliche Sonntagsgrüße von

Ihrer Frau Buchhändlerin

PS: Dieses zauberhafte Hagebuttenherz hat übrigens die Zahnfee für mich gemacht. Ich fand's so schön, dass ich's gleich fotografieren und in meinen Blog stellen musste.

Donnerstag, 26. August 2010

Haben Sie sich...

... eigentlich schon mal gefragt, wer Ihnen nachts die Haare zersauselt oder woher die Falten und Rillen auf Ihrer Haut kommen, wenn Sie morgens aus dem Bett klettern?
Für die zauseligen Haare ist der "Aufmkopp" zuständig und die Rillen fährt Ihnen der "Pürzelschubs" in die Haut.
Wie, Sie glauben mir nicht? Doch, wirklich!
Alles wahr!


Das und andere Kuriositäten kann man alles in diesem wunderbaren Buch nachlesen.
Nicht nur für Ki
nder ein Spaß! Und vielleicht schauen Sie sich in Ihrem Schlafzimmer ja mal etwas genauer um und finden das eine oder andere Schlafzimmertierchen...;-)



Demnächst wieder mehr von mir.

Liebe Grüße,

Ihre Frau Buchhändlerin

Dienstag, 27. Juli 2010

Wünsche...



...erfülle ich inzwischen ja auch ganz gerne. Zumindest insoweit, wie es meine Nähkünste zulassen.

Diesmal war ein Kissen mit Namens-Applikation gewünscht. Und weil ich außer des Namens keine weiteren Vorgaben hatte, hab ich einen Karostoff in kräftigem Türkis vernäht und dazu ein Fitzelchen von meinem heißgeliebten Eulenstoff geopfert.

Und puuhh, Glück gehabt, das Kissen gefällt.

Den Namen hatte ich übrigens vorher noch nie gehört. Aber eine heiße Namensdiskussion hatten wir ja bereits an anderer Stelle schon mal...;-)

***

So, schon bin ich wieder in der Versenkung verschwunden.

Liebste Dienstagsgrüße,

Ihre Frau Buchhändlerin


Montag, 19. Juli 2010

Kurze Zwischenmeldung...

Ein bisschen ruhig ist es gewesen, hier auf meinem Blog, die letzten Wochen. Leider musste die Zeit, die momentan eh knapp bemessen ist, dann auch für andere Dinge herhalten. Und einige kleinere und größere Unglücke und Katastrophen hat es auch gegeben im Buchhändlerinnenalltag.

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Auch wenn ich nur hier und da mal einen kleinen Kommentar hinterlasse... seien Sie versichert, ich lese fleißigst, was sich so auf Ihren Blogs tut, und ich habe ein kleines Ritual jeden Morgen:

Wenn ich meinen Laden aufschließe, das Licht anmache, meine "Olivia & Fifi-Tasche" auf den Schreibtisch stelle (Hoppetosse, Frau Nicht-Schmitt. Ich hoffe, das sagt Ihnen was. Kaiser-Wilhelm-Ring, direkt neben der Spaßkasse) und dann unter den Tisch klettere, um den Strom für meinen Rechner anzuknipsen, dann habe ich ein kleines Zeitfenster (vielleicht fünf Minuten), in dem ich durchs Internet brausen kann und so viele neue Blogeinträge lese, wie es mein Zeitfenster eben zuläßt. Und wehe, es stört mich jemand dabei! Nach diesen fünf Minuten hab ich dann leider keinen Zugriff mehr auf's Internet. Zumindest nicht an diesem Rechner, den ich aber eh bloß zum Rechnungen schreiben brauche. E-Mails kommen durch und gehen raus, komischerweise. Falls jemand zufällig weiß, woran das liegen könnte, wäre ich diesbezüglich auch ganz dankbar für einen guten Tipp.

***

Wahrscheinlich wird es auch weiterhin die nächsten Wochen etwas ruhiger hier zugehen, denn bei uns haben die Ferien begonnen und das heißt für fleißige Buchhändler/innen... SCHULBÜCHER... uähhh! Mir graust es jetzt schon davor.
Palettenweise verarbeitet man die, packt sie um, ein und zusammen, karrt sie in der letzten Ferienwoche in die Schulen, wartet bange Tage ob der Anrufe, die da kommen:

"Da fehlen 50 Stück!" (Die dann im Lastenaufzug der Schule auftauchen.)
"Sie haben die falschen Bücher geliefert!" (Genau die, mit der Nummer, die bestellt waren.)
"Ich hab versehentlich 150 mal 3. Klasse statt 4. Klasse bestellt. Kann ich die zurückgeben?" (Aaaahhh!!!)

Sagte ich schon, wie sehr ich das Schulbuchgeschäft liebe?

Bis ganz bald, Ihre Frau Buchhändlerin